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Kommender Star der Computertechnik

Elektronik-Ingenieuren an den Universitäten Berkeley und Stanford ist es jetzt gelungen, den ersten integrierten Schaltkreis mit einer "Nanotube" herzustellen. Dieses hauchfeine Röhrenmolekül aus Kohlenstoff gilt seit längerem als der kommende Star der Computertechnik. Mit einem Durchmesser von nur einem Nanometer und verblüffenden elektronischen Eigenschaften - es kann sowohl leitend als auch halbleitend sein - schlägt es jede metallische Leiterbahn.

 

Prof. Andreas Stemmer ist Leiter des Instituts für Nanorobotik. Eine seiner Visionen: chirurgische Instrumente nicht nur als Werkzeuge auszubilden, sondern zugleich auch als eine Art Sensor die dem Chirurgen Informationen über das Gewebe liefert, durch das er gleich schneiden will. Gewissermaßen ein intelligentes Skalpell. Doch das ist Zukunftsmusik.

Noch weiter in der Zukunft sieht Stemmer die Nanomaschinen. Zwar könne man einzelne Atome bereits bewegen, doch "wie kann ich mit Milliarden, Billionen von Teilchen umgehen? Wie mache ich das?" Bei einer solchen Herkules-Aufgabe im Nanobereich führten die heute bekannten Konzepte nicht weiter, so der Wissenschaftler. Da müsse völlig neu gedacht werden.

Könnte es vielleicht sein, daß Nanomaschinen für immer ein Traum bleiben? Und hat der Hewlett-Packard-Ingenieur Phillip W. Barth vielleicht recht, wenn er meint, die Nanotechnologie werde immer mehr zu einer pseudowissenschaftlichen, religiös angehauchten Lehre, einzureihen in das Kuriositätenkabinett der grenzenlos optimistischen Prophezeiungen? Vielleicht. Aber vielleicht auch nicht. Wenn überhaupt, dann wird es wirkliche Nanomaschinen frühestens in 50 Jahren geben. Das zumindest meint der amerikanische Physiker und notorische Technikoptimist Michio Kaku.

Sehr viel eher wird sich jedoch der "Große Bruder" der Nanotechnologie, die Mikrotechnik, in unserem Leben breitmachen wird. Sie beruht auf den gleichen Ätztechniken, die ursprünglich einmal für die Mikrochip-Herstellung entwickelt wurden. Nur daß dabei statt winzigerTransistoren winzige Sensoren und Motoren auf die Siliziumscheiben geätzt werden. Solche mikroelektromechanischen Systeme, sogenannte MEMS werden schon heute industriell gefertigt. Moderne Auto-Airbags enthalten bereits Bewegungsmelder, die nicht dicker sind als ein menschliches Haar.

Aber schon melden sich auch die Kritiker der neuen Technologie: Im Jahr 2000 sorgte Bill Joy, Mitbegründer der Computerfirma Sun Microsystems, für viel Aufmerksamkeit, als er in einem amerikanischen Magzin ein sogenanntes "Gray Goo"-Szenario entwarf. Er entwickelte das Horrorszenario von sich selbst replizierenden Nanorobotern, die eine breite Spur der Verwüstung in Form grauer Schmiere hinterlassen, nachdem sie alles Lebende in Nanosubstanzen umgewandelt haben. Und der Schriftsteller Michael Crichton thematisierte mit seinem Thriller "Die Beute" die Angst vor winzigen Nanorobotern, die sich in Schwärmen zusammenschließen und Menschen angreifen.

Für Forscher Richard Smalley ist das jedoch "eine Gespensterdebatte". Sich selbst replizierende Nano-Monster hält er physikalisch für unmöglich. "Lassen Sie uns doch lieber über die realen Chancen - und Risiken dieser Technologie diskutíeren! Die sind schon aufregend genug!"

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