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[2007]

In einem spontanen Interview zum Jahreswechsel lässt uns Herr Bernard grosse Broermann ein paar Fragen stellen. Wir waren von seinem Charisma beeindruckt und hatten den Eindruck, der Mann weiss, was er will. Und er will uns mitnehmen, wenn wir seinem Leistungsanspruch entsprechen.           



AR: Herr B., wie steht es um den Börsengang von Asklepios?

 

B: Wovon reden Sie?

 

AR: Von ihren Plänen. Oder sind es etwa nur noch Träume?

 
B: Asklepios ist ein Unternehmen das wie alle anderen Unternehmen auch auf Wachstum baut, um sich weiterzuentwickeln, in neue Innovationen zu investieren, langfristig Arbeitsplätze zu sichern und Neue zu schaffen. Auf dieser Grundlage sind wir gewinnorientiert . Mit Sozialismus kommen sie da nicht weiter.           
 
AR: aber mit Anarchie…            
B: Blödsinn!
 

AR: Mit ihrer Unternehmenspolitik der Gewinnmaximierung auf Kosten von Personalstellen ernten Sie nicht gerade Beifall bei den Arbeitnehmern.

 

B: es gibt immer Nörgler, aber wir treten an, allen Kritikern das Gegenteil zu beweisen. Wir sind ein Unternehmen, was auf Sicherheit und Vertrauen, sowie Leistung und Kreativität baut.

 

AR: Ihr Unternehmen bedient sich am US-Amerikanischem Managementstil, es ist die Rede vom „Asklepios-Spirit, von „Vision 2015“, vom „Change-Prozess“, etc., man merkt, dass sie lange dort lebten und lernten, aber sind sie auch in Deutschland angekommen?

 

B: Mit Sicherheit. Es ist nun mal so, dass Amerika die beste Unternehmensphilosophie besitzt, es wäre gut, wenn Menschen wie sie mal in der Realität ankommen.

 

 AR: in ihrer Realität?

 

 B: Wir leben in einer globalen Welt, in der es darauf ankommt, sich dem Wettbewerb zu stellen. Es ist die globale Realität.

 

 AR: in der es wenige Gewinner auf Kosten von vielen Verlierern gibt.

 

 B: das ist ihre Version.

 

 AR: sie meinen diese Welt sei gerecht?

 

 B: es wird immer arm und reich geben, wenn einer Leistung bringt, soll es sich auch lohnen.

 

 AR: ist Kapitalismus und Demokratie miteinander vereinbar?

 

 B: was soll die Frage. Wir leben in einer Marktwirtschaft und die ist das Erfolgsmodell schlechthin, dagegen können selbst sie nichts sagen. Kapitalismus ist doch diese hinterweltlerische Bezeichnung aus dem vorletzten Jahrhundert, denken sie sich mal was Neues aus.

 

 AR: welche Rolle spielt der Staat in ihrer Marktwirtschaft?

 

 B: die Regierung darf sich nicht als Bremser gegenüber den freien Kräften der Wirtschaft aufspielen, eine Überregulierung führt zum Verlust von Wirtschaftskraft, führt zu Arbeitslosigkeit, Niedergang,…

 

 AR: der Staat ist per Definition nicht die Regierung, sondern die Gesamtheit aller Menschen dieses Landes.

 
 B: wenn alle Menschen bestimmen wollen, hätten wir Anarchie.       

AR: richtig.
 

 B: das ist ja lächerlich. Schauen sie sich die Menschen doch an.

 

 AR:.was sehen sie, wenn sie sich selbst anschauen.

 

 B: was soll die Frage?

 
 AR: haben sie manchmal Zweifel an ihrer Weltsicht?                       

 
B: wie bitte?
 

 AR: als was würden sie sich sehen, politisch.

 

 B: als Demokrat, selbstverständlich.

 

 AR: lupenrein, selbstverständlich?

 
 B: ihre respektlosen Anspielungen könnten ihnen noch mal wehtun…       



AR: Herr Broermann., wir danken Ihnen für das Gespräch.               
                  



 

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